Schmetterlingshotel/Schmetterlingshaus was man wissen und beachten muss.

Hier erfahren Sie alles was sie wissen müssen wenn Sie sich ein Schmetterlingshotel kaufen möchten:

Schmetterling sitzt auf einer Blume. Ratgeber wenn man ein Schmetterlingshotel kaufen möchte.Schmetterlinge verleihen dem Garten nicht nur eine romantische Atmosphäre, sondern sind auch sehr nützlich. Doch leider auch gefährdet. Wer diesen helfen und einen geeigneten „Lebensraum“ in seinem Garten gewähren will, kann einfach ein Schmetterlingshotel kaufen * und damit zur Erhaltung der wunderschönen Insekten beitragen.

 

Was ist ein Schmetterlingshotel?

Schmetterlingshotel.

Schmetterlingshotel

Ein Schmetterlingshotel, ein Schmetterlingshaus oder ein Schmetterlingskasten stellt eine Behausung für Schmetterlinge dar, in der diese Schutz vor Kälte sowie vor diversen Umwelteinflüssen finden können. Dabei weist ein Schmetterlingshotel immer denselben Aufbau auf. Das Schmetterlingshotel, bzw. ein Schmetterlingskasten besteht aus einem kleinen Häuschen, sowie dem Vorderteil des Schmetterlingshotels. Der Schmetterlingskastenbesteht in der Regel aus Holz. Er besitzt sowohl eine Rückwand, als auch Seitenwände und ein Dach, damit die Schmetterlinge darin auch immer gut geschützt sind. Die Vorderseite besitzt eingefräste oder eingesägte Eingangsschlitze. Diese Eigenschaften sollte man im Kopf behalten, wenn man ein Schmetterlingshotel kaufen * will. Das Schmetterlingshaus wird von den Schmetterlingen dazu benutzt, vor der Kälte zu flüchten. Daneben können sie im Schmetterlingskasten auch problemlos überwintern. Wer ein Schmetterlingshotel kauft, sorgt dafür, dass die Schmetterlinge in seinem Garten eine ganze Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten zur Verfügung bekommen.

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Wieso sollte man ein Schmetterlingshotel kaufen?

Durch ein Schmetterlingshotel oder einen Schmetterlingskasten bekommen die Schmetterlinge einen zusätzlichen Lebensraum. Daneben sorgt man mit einem Schmetterlingshaus dafür, dass der eigene Garten immer von diesen schönen Insekten bewohnt wird. Schmetterlinge sind nicht nur schön, sondern auch sehr nützlich. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung der Pflanzen. Außerdem stellen sie gemeinsam mit Käfern, Raupen und weiteren Insekten eine wichtige Nahrungsquelle für die heimischen Vögel dar. Da sie sehr gern von verschiedenen natürlichen Feinden gefressen werden, brauchen sie ein geeignetes Quartier, um diesen zu entfliehen. Verschiedene Faktoren haben mittlerweile dazu beigetragen, dass die Schmetterlinge immer mehr gefährdet sind. So stehen ganze 60 Prozent alle Falterarten auf der Roten Liste der gefährdeten Insektenarten. Das liegt daran, dass sehr viele Feuchtgebiete entwässert werden, das Offenland bebaut oder aufgerostet wird und die Landwirtschaft stark intensiviert worden ist. Daneben wird tagtäglich sehr vielen Futterpflanzen die Wachstumsgrundlage entzogen. Dabei können sich viele Schmetterlinge ohne die Pflanzen, auf die sie angepasst sind, gar nicht mehr entwickeln.

Da die Schmetterlinge einen Unterschlupf sowohl vor verschiedenen Umwelteinflüssen als für die Überwinterung brauchen, sollte jeder Gartenbesitzer einen Schmetterlingskasten, bzw. ein Schmetterlingshotel kaufen *. Der Zitronenfalter legt zudem eine Sommerruhe ein, für die ebenfalls ein geeigneter Unterschlupf äußerst wichtig ist.

Was kommt in ein Schmetterlingshotel?

Will man ein Schmetterlingshotel kaufen *, sollte man über das geeignete Füllmaterial nachdenken. Das Schmetterlingshotel, bzw der Schmetterlingskasten wird meistens mit ein wenig Baumrinde gefüllt. Ideal ist es, wenn sich Florfliegen, Marienkäfer oder sonstige Insekten in diesem befinden. Wenn man den Boden des Schmetterlingshauses auch für andere Insekten anziehend machen will, wird der Boden um etwa fünf Zentimeter mit Laub und Holzwolle befüllt. In diesem können sich Fliegen sowie überwinternde Käfer und Spinnen während dem Winter einnisten. Schmetterlinge setzen sich jedoch meist an den Wänden des Schmetterlingshotels ab.

Wer schon im Frühjahr ein Schmetterlingshotel kaufen * will, sollte das Füllmaterial im Spätherbst austauschen. Denn zu diesem Zeitpunkt haben die Sommerbesucher das Schmetterlingshaus meist verlassen und die Wintergäste haben sich noch nicht zum Überwintern zurückgezogen. Bei der Entfernung des Füllmaterials sollte darauf geachtet werden, dass keine kleinen Käfer, die sich darin befinden können, mit entsorgt werden.

Wo sollte man ein Schmetterlingshotel aufhängen?

Es ist sehr wichtig, darauf zu achten, dass das Schmetterlingshaus dort aufgestellt bzw. aufgehängt wird, wo Katzen, Hunde und sonstige Haustiere nicht hinkommen. Denn nur auf diese Art und Weise besteht die Sicherheit, dass die Schmetterlinge im Schmetterlingshaus auch wirklich sicher sind. Wird dies nicht gewährt, sollte man lieber kein Schmetterlingshotel kaufen *. Das Schmetterlingshaus kann entweder direkt an die Hauswand geschraubt werden, oder auch auf einen einzenmentierten Pfahl. Es wird auf einer maximalen Höhe von 2 Metern aufgestellt. Die Konstruktion muss so konstruiert werden, dass die Bewohner im Schmetterlingskasten möglichst gut vom Wind, Regen und Schnee, sowie vor starker Sonneneinstrahlung geschützt sind. Ein halbschattiger Platz eignet sich hierfür besonders gut an. Daneben sollte das Schmetterlingshaus in die Nähe von Blumen aufgestellt werden. Auf diese Weise wird nämlich dafür gesorgt, dass sich die Nahrungsquelle der Schmetterlinge in unmittelbarer Nähe des Schmetterlingshotels befindet.

Wann sollte man ein Schmeterlingshotel aufstellen/aufhängen?

Das Schmetterlingshaus kann das ganze Jahr über aufgestellt werden. Denn dieses wird nicht ausschließlich zum Überwintern aufgesucht. Wer also ein Schmetterlingshotel kaufen * will, muss nicht auf den geeigneten Zeitpunkt warten, da dieser im Grunde immer vorliegt.

Welche Schmetterlinge ziehen in ein Schmetterlingshotel ein?

Weltweit gibt es um 160.000 Schmetterlingsarten. In Deutschland gibt es um die 3700 verschiedene Schmetterlingarten, von denen die meisten zu Nachtfaltern zählen. Gerade 150 Arten sind nämlich Tagfalter. Während jedoch die Tagfalter ausschließlich am Tag aktiv sind, können am Tag auch Nachtfalter fliegend beobachtet werden, denn es gibt auch tagaktive Nachtfalter. Ein Schmetterlingskasten kann als Behausung von allen in Deutschland lebenden Schmetterlingsarten besucht werden. Denn ihr natürlicher Lebensraum wird immer mehr gefährdet.

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Wozu sind Schmetterlinge nützlich?

Schmetterlinge sehen traumhaft aus. Zudem sind sie im Garten sehr oft nützlich. Sie sind schließlich wichtig für die Bestäubung verschiedener Pflanzen. Daneben halten sie sehr viele Schädlinge fern, welche sonst Kräter, Gemüse und andere Pflanzen im Garten fressen würden. Insgesamt haben sich Insektenhotels und somit auch Schmetterlingshotels als eine wirklich sinnvolle Alternative zu Pestidiziden erwiesen. Denn dank Insektenhotels allgemein wird dafür gesorgt, dass im eigenen Garten so viele Nützlinge wie möglich Unterchlupf finden und auf natürliche Art und Weise dafür sorgen, dass Schädlinge ohne den Einsatz von schädlichen Pestiziden erfolgreich bekämpft werden.

Woraus schlüpfen Schmetterlinge?

Kaum etwas ist so komplex und faszinierend, wie die Entwicklung eines Schmetterlings. Bis dieser in seiner vollen Größe und Schönheit bewundert werden kann, muss der Schmetterling nämlich verschiedene Entwicklungsstadien durchlaufen. Nachdem die Schmetterlingsweibchen die Eier gelegt haben dauert es bis zu acht Tagen bis aus diesen die Raupen geschlüpft sind. Bei einigen Arten liegen die Eier jedoch selbst bis zu acht Monaten herum, bis aus ihnen Raupen geschlüpft sind. Anschließend muss sich die Raupe bis zu viermal häuten, um sich verpuppen zu können. Der Vorgang der Häutungen dauert in der Regel vier Wochen. Bei manchen Arten kann die Raupenphase sogar mehrere Jahre dauern. Anschließend verpuppt sich ein Schmetterling, damit sich seine Flügel entwickeln können. Dies dauert weitere zwei bis vier Wochen. Zu diesem Zweck befestigen sich die Raupen entweder in aufrechter Position auf den Pflanzenstängeln oder an die Unterseite der Pflanzen, und zwar kopfüber. In dieser Entwicklungsphase werden die Raupenorgane abgebaut und zu Falterorganen umgebildet. Sobald die Flügel entwickelt sind gelangt er in die letzte Entwicklungsphase, auch Metamorphose genannt, nach der der erwachsene Schmetterling in all seiner Pracht aus der Puppe emporsteigt.

Wovon ernärt sich eine Schmetterlingsraupe?

Schmetterlingslarve sitzt auf einem Blatt

Schmetterlingslarve

Die Schmetterlingsraupe ernährt sich völlig anders als ein Schmetterling. So frisst sie nach dem Schlüpfen die Eischale und frisst anschließend Blätter, Blüten, Nadeln, Samen oder Früchte verschiedener Pflanzen. Viele Schmetterlingsarten sind dabei auf spezielle Pflanzen angewiesen. Daneben ernähren sich einige Arten selbst von Algen, Abfällen oder von Flechten. Selbst zoophage Schmetterlingsraupen gibt es, die unter anderem auch kleine Schnecken fressen.

Wovon ernährt sich ein Schmetterling?

owl-butterfly-1583254Ein Schmetterling ernährt sich vom Nektar, Baumflüssigkeiten oder von Flüssigkeiten aus den aufgeplatzten Früchten. In dieser Form nimmt der Schmetterling ausschließlich flüssige Nahrung zu sich. Neben Nektar saugen viele Schmetterlinge auch gern die Körperflüssigkeiten von Tieren, bzw. an Fäkalien, Urin, Schweiß oder Tränenflüssigkeit.

Viele Schmetterlingsarten nehmen jedoch gar keine Nahrung zu sich in diesem Lebensstadium, da sie als Raupen so viel Nahrung zu sich genommen haben, dass dieser Vorrat für ihr Leben in Form eines Schmetterlings vollkommen ausreicht. Solche Schmetterlinge leben jedoch in der Regel sehr kurz und ihr Mundwerkzeug für die Nahrungsaufnahme ist weitgehend zurückgebildet. Daneben sind die Weibchen mancher solcher Arten selbst flugunfähig.

Wie kann man Schmetterlinge anlocken?

Die Schmetterlinge können im Garten eigentlich ziemlich einfach angelockt werden. Dazu ist es wichtig, sonnige Plätze im Garten zu besitzen, an welchen Schmetterlinge ihre Eier legen können. Daneben ist die richtige Auswahl an Nahrung für Schmetterlinge sehr wichtig. So sollten sich im Garten blühende Pflanzen befinden, welche den Schmetterlingen ausreichend Nahrung bieten können. Schmetterlinge lieben Wasserdorst, Disteln, Natternkopf, Sommerflieder, Lavendel, Rotklee, Brombeeren, Himbeeren sowie eine ganze Reihe weiterer Pflanzen, die oft und gern in einem Garten gepflanzt finden. Zudem stellt der Nektar vieler blühenden Küchenkräuter eine wichtige Nahrungsquelle für Schmetterlinge dar. Für die Schmetterlingsraupen stellen Brennesseln zudem die Hauptnahrungsquelle dar. Zwar werden Brennesseln von sehr vielen Menschen nur ungern im Garten gesehen, doch zumindest in einer Ecke im Garten sollte man Brennesseln wachsen lassen. Diese locken sicherlich Schmetterlingsraupen der gängigsten Arten im Garten an, sodass im Sommer Schmetterlinge wie Kleiner Fuchs, Admial oder das Tagpfauenauge sicherlich im Garten bewundert werden können. Neben Brennesseln finden sich auch weißer Klee, Petersilie, Fenchel, Dill und die Seidenpflanze auf dem Speiseplan der Raupe. Versteckte Orte im Garten werden von den Schmetterlingen für die Metamorphose genutzt. Wer ein Schmetterlingshotel kaufen * will, muss dafür sorgen, dass sich dieser in der Nähe der Nahrungsquelle befindet.

Wie alt wird ein Schmetterling?

Die Lebensdauer der Schmetterlinge ist in abhängigkeit mit der jeweiligen Schmetterlingsart unterschiedlich lang. Während manche Schmetterlinge nur einige Tage in dieser Form leben können, werden andere einige Monate alt. Betrachtet man den Schmetterling jedoch mit all seinen Entwicklungsphasen, wird dieser sogar mehrere Jahre alt. Die kürzeste Lebensphase, in der wir den Schmetterling mit all seiner Farbenvielfalt bewundern können, dauert dabei am kürzesten.

Überwintern Schmetterlinge?

Die meisten der Schmetterlingsarten überwintern gar nicht, sondern sterben im Herbst, sobald es kälter wird. Einige von ihnen überleben jedoch den Winter und brauchen in dieser Zeit einen geeigneten Unterschlupf. Zu solchen Schmetterlingsarten zählen beispielsweise der Kleine Fuchs und das Tagpfauenauge. Der Zitronenfalter gilt besonders als ein wahrer Überlebenskünstler, da er Temperaturen bis minus 20 Grad überstehen kann.

Tagpfauenauge:

Tagpfauenauge sitzt auf einem Brennnesselblatt

Tagpfauenauge

Kleine Fuchs:

Kleine Fuchs sitzt auf einer Roten Blume

Kleine Fuchs

Zitronenfalter:

Zitronenfalter sitzt auf einer Blume

Zitronenfalter

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